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Главная страница » 2011 » Октябрь » 23 » Виртуозная музыка для флейты и гитары (Экарт Хаупт и Моника Рост)
Виртуозная музыка для флейты и гитары (Экарт Хаупт и Моника Рост)
»Virtuose Musik...« — Wer bei solch einem Titel sogleich an rasante Läufe und hämmernde Akkordfolgen auf einem Konzertflügel, an halsbrecherische Passagen und Doppelgriffe auf den Saiten eines Streichinstruments, an in schwindelerregender Höhe blitzende Figuren einer Trompete oder an den Glanz einer reich kolorierten Orchesterpalette denkt, mag zunächst überrascht sein, wenn er weiterliest: »... für Flöte und Gitarre«. Läßt diese ebenso seltene wie kostbare Instrumentenkombination nicht eher intim-verhaltenes Musizieren als auftrumpfende Brillanz erwarten?
Nun, beim Erleben der vorliegenden Aufnahmen wird dem Hörer sehr bald bewußt werden, daß sich hier beides in ganz eigener Prägung zu wundersamer Einheit verbindet: Da erweisen sich reizvoll kontra-' stierende Farben und feinsinnig verschmelzende Klangspiele, nach innen gewandte, »stille Töne« und auf äußere Wirkung gerichtete, blendende »Gesten«, die Fülle filigran ausgearbeiteter Details und der große musikalische Bogen, die tiefempfundene melodische Linie und die perlende, funkelnde Tonkette gleichermaßen als faszinierende Virtuosität.
Virtuose Musik lebt in besonderer Weise aus dem Werk und zugleich durch die Interpreten. Eckart Haupt, dessen Flöte im Duospiel mit der Gitarre zweifellos die dominierende Rolle zukommt, studierte in Dresden bei Prof. Fritz Rucker und vervollkommnete seine Ausbildung in einer Aspirantur bei Prof. Erich List in Leipzig. An mehreren internationalen Wettbewerben — u. a. in Markneukirchen, Prag und Genf — nahm er mit Erfolg teil. Nach ersten Engagements in Dessau und Berlin wirkte er von 1970 bis 1981 als Sploflötist der Dresdner Philharmonie. Seit 1981 gehört er in gleicher Position der Staatskapelle Dresden an. Daneben erfüllt er an der Musikhochschule »Carl Maria von Weber« einen Lehrauftrag. Eckart Haupt gastiert in Soloabenden und Orchesterkonzerten mit seinenvviel-seitigen, von der Vorklassik bis zur Moderne reichenden Repertoire regelmäßig in vielen Städten der DDR; darüberhinaus führten ihn bei Publikum und Presse mit hoher Anerkennung aufgenommene internationale Verpflichtungen in die UdSSR, die CSSR, die VR Polen, nach Österreich, Spanien, Portugal, Japan, in die BRD und die Syrische Arabische Republik. Auch Rundfunk, Fernsehen und Schallplatte versicherten sich wiederholt der Mitwirkung des Flötisten.
Die Gitarristin Monika Rost absolvierte Studium und Aspirantur an der Musikhochschule »Franz Liszt« in Weimar bei Ursula Peter. Sie war als Fachberaterin in Halle sowie als Pädagogin an Musikschulen des Bezirkes Dresden tätig und wurde 1974 als Oberassistentin an ihre einstige Ausbildungsstätte nach Weimar berufen. Aus nationalen und internationalen Wettbewerben in Markneukirchen, Weimar, Berlin und Paris ging sie als 1. Preisträgerin hervor. N eben einer umfangreichen Konzerttätigkeit in der DDR führten sie Gastspiele in die UdSSR, die VR Bulgarien, VR Polen, VR Ungarn, CSSR, SFR Jugoslawien, nach Italien, Schweden, Norwegen, Frankreich und in den Vorderen Orient. Auch Rundfunk-, Fernseh- und Schallplattenaufnahmen machten die Künstlerin im In- und Ausland bekannt.
Die Kompositionen aus fünf Jahrhunderten, die auf unserer Schallplatte zusammengestellt sind, kommen für viele Musikfreunde sicher weitgehend Neuentdeckungen gleich. Den Auftakt bildet eine Gruppe von fünf Stücken aus der Zeit der Renaissance. Zwei von ihnen tragen charakteristische Überschriften: »Gentile Prince«, was soviel wie »Fremder Prinz« bedeutet, und »La Souris«, zu übersetzen mit »Schönes Lächeln«. Unter »Bicinium« versteht man einen kontrapunktisch gearbeiteten, zweistimmigen Satz, der in kunstvollen Kompositionsformen ebenso verwendet wurde, wie er sich im häuslich-geselligen Musizieren großer Beliebtheit erfreute. »Branle Gay« schließlich und »Tourdion« waren ausgesprochene Tanzformen: erstere eine zu der an Ausdruckshaltungen reichen »Branle«-Familie gehörende, volkstümlich-heitere Spielart, letztere ein vor allem während des 16. Jahrhunderts im französisch-iberischen Raum verbreiteter rascher Schreittanz. — Die Autoren galten unter ihren Zeitge-• nossen durchweg als geachtete Persönlichkeiten. In dem Italiener Vincenzo Capirola schätze man einen phänomenalen Lautenisten. Den in England gebürtigen Morton Robert kannte man als prägnanten Melodiker und Meister verfeinerter Satzkunst. Pierre Attaignant erlangte als Musikalienhändler, Notendrucker und Verleger Berühmtheit. Sein französischer Landsmann Adrien le Roy war einer seiner Kollegen, zeitweise auch Konkurrenten.
Die Karriere von Marin Marais führte vom Pariser Chorknaben zum angesehensten G ambenvirtuosen seiner Epoche. Der einstige Schüler Jean Baptiste Lullys, des Schöpfers der französischen Nationaloper, war viele Jahre als Kapellmeister des Orchesters der Königlichen Musikakademie und Gambist des XIV. und XV. Louis tätig. Marais veröffentlichte als kompositorisches Hauptwerk eine mehrbändige Sammlung von Kammermusik, vornehmlich für das von ihm glänzend beherrschte Streichinstrument. Auch »Les Folies d'Espagne«, 1701 veröffentlicht und eins seiner populärsten und brillantesten Werke, hat er ursprünglich für Gambe konzipiert, die Besetzung mit Flöte wurde von ihm aber durchaus als möglich autorisiert. Das Stück ist eine Variationenfolge über ein Thema, dessen Name auf die um 1500 in Portugal zuerst bekannt gewordene Lied- und Tanzform »Folia« (Tollheit) zurückgeht und das in der Gestalt von »Les Folies d'Espagne« seit etwa 1650 bis hinein in unser Jahrhundert die Komponisten immer wieder zur Verarbeitung inspirierte. Es ist schon erstaunlich, zu welcher Fülle von variativen Ideen und spieltechnischen Möglichkeiten dieser sarabandenhafte Gedanke auch Marin Marais angeregt hat. Eckart Haupt legte seiner Realisation des Werkes eine handschriftliche Quelle aus der Universitätsbibliothek Rostock zugrunde. Dieser großangelegten, übergreifenden Kornpositionsform folgen fünf differenzierte, liebenswürdige, dem Stile des klassischen Zeitalters -verbundene Stücke von Kaspar Fürstenau, einem in Münster geborenen Komponisten, der als Oboer, Fagottist und Flötist in der bischöflichen Kapelle seiner Vaterstadt musizierte, aber als Virtuose auch die wichtigsten europäischen Musikzentren bereiste. Sein Sohn Anton Bernhard und sein Enkel Moritz Fürstenau gehörten als Soloflötisten zu den bedeutendsten Persönlich^ keiten der Dresdner Kapellgeschichte im 19. Jahrhundert. Die Miniaturen Fürstenaus lassen uns einen Hauch jener Salons von »Kennern und Liebhabern« spüren, in denen nicht nur interessierte, was — sondern vor allem auch: wie vorgetragen wurde; wo Lust am Musizieren mit Lust am Hören sich ganz unmittelbar begegneten. So gibt es hier manche Feinheit aufzuspüren im spielerischen Verlauf der Stimmen wie in ihrer oft delikaten Artikulation: im Gegenüber von marschartigen Punktierungen und zarten Legato-Bögen des Maestoso, in der lockeren Geläufigkeit des Allegretto, im fröhlichen Rondo des Allegro, im gefälligen Menuett und in der abschließenden Burleske mit ihrem kecken Thema, ihren weiten Sprüngen und triolischen Eskapaden.
Der Franzose Jacques Ibert führt uns ins 20. Jahrhundert. Obgleich universal für nahezu alle Genres der Musik wirksam, liebte er doch besonders den Bläserklang, dessen Schönheit und Brillanz. Ibert fühlte sich in seinem schöpferischen Wollen einer Traditionslinie verbunden, die von Rameau über Mozart bis zu Debussy reicht und aus der er immer wieder Vorbildhaftes für seinen eigenen musikalischen Ausdruck suchte und fand. Das »Zwischenspiel« für Flöte und Gitarre aus dem Jahre 1953 ist typisch für seine knappe und klare, klangfreudige, geschliffene Tonsprache, die auf freundliche und elegante Art unterhalten will. Günter Neubert, Tonregisseur am Leipziger Rundfunk und Kompositionsschüler von Rudolf Wagner-Regeny und Paul Dessau, komponierte das »Goccia-Capriccio« auf Anregung von Eckart Haupt. Die Idee zu dem Stück ging aus von einem Hörspiel mit dem Titel » ... und manchmal flüstern Tropfen« (das italienische »Goccia« bedeutet »Tropfen«). Der Ablauf in Bewegung und Dynamik gleicht einem Bogen: Beginn und Ende sind langsam und leise, rhapsodisch angelegt; ein Mittelteil verläuft schneller — »locker hüpfend« — und ist strenger gearbeitet. Die Komposition gestattet überdies den Interpreten größtmögliche gestalterische Freiheit.
Mauro Giuliani war ein italienischer Gitarrist und Sänger. Von 1807 bis 1819 hielt er sich in Wien auf, wo man ihn als Virtuosen feierte und als. Lehrer schätzte. Über England und Rußland kehrte er in seine Heimat zurück. Giuliani hat weit über 200 Werke hinterlassen, die fast alle für »sein« Instrument, die Gitarre, geschrieben sind — solistisch oder in unterschiedlich zusammengesetzten Ensembles. Es war die Zeit Beethovens, in der Giuliani lebte, und es ist immer wieder einmal interessant, einem Stück aus dem Umfeld dieses großen Meisters zu begegnen, das das reiche Feld der alltäglichen Gebrauchsmusik jener Epoche — ihren instrumentalen Anspruch und Möglichkeiten ihres Ausdrucks — repräsentiert. In der Großen Sonate Giulianis, die sich der klassischen Formenwelt verpflichtet weiß, dominiert der musikalische Einfall in seinen mannigfaltigen Darstellungsweisen, unter denen — wie könnte es anders sein bei einem Italiener — der Kan-tabilität die größte Beachtung geschenkt wird.
Eberhard Steindorf (1982)

Schallplatte und Abtastnadel von Staub frei halten. Schallplatten entweder senkrecht stehend oder auf ebener Unterlage bis zu 20 Stück übereinanderliegend aufbewahren. Umgebungstemperaturen über +35 °C vermeiden. VEB DEUTSCHE SCHALLPLATTEN BERLIN DDR
Made in German Democratic Republic Foto: Hansjoachim Mirschel Lithografie und Druck: VEB Gotha-Druck Ag 511/01/83/A Verpackung nach TGL 10609

1. Tänze der Renaissance

a) Vincenzo Capirola (1474—nach 1548)
Gentil Prince    0:55

b) Adrien le Roy (gest. 1598)
Branle Gay   0:35
La Souris   0:52

c) Robert Morton (um 1440-1475)
Bicinium    1:43

d) Pierre Attaignant (um 1494—1552)
Tourdion    0:50

2. Marin Marais (1656-1728)
Les Folies d'Espagne    12:30
Thema und Variationen Generalbaßaussetzung:
Wilfried Krätzschmar Gitarrefassung: Monika Rost

3. Kaspar Fürstenau (1772-1819)
Originalkompositionen aus
op. 35 für Flöte und Gitarre
Maestoso   3:05
Allegretto    2:45
Allegro    1:45
Menuetto   2:20
Burlesko    1:35

4. Jacques Ibert (1890-1962)
Entr'Acte für Flöte und Gitarre   3:15

5. Günter Neubert (geb. 1936)
Goccia-Capriccio per flaute e chitarra   6:40

6. Mauro Giuliani (1781-1829)
Große Sonate op.85 für Flöte und Gitarre
Allegro maestoso 4:35
Andante molto sostenuto 3:50
Scherzo vivace 2:30
Allegretto espressivo 5:20

Eckart Haupt, Flöte Monika Rost, Gitarre

Aufgenommen 1981 Dresden, Studio Lukaskirche

Musikregie: Dagmar Vorwerk
Tonregie: Michael Glaser

mp3 192 винил 1981 г. 74,8 Мб

http://narod.ru/disk/29246414001/haupt%26rost.rar.html
Категория: аудио | Просмотров: 3437 | Добавил(а): mvd23
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Комментарии
Всего комментариев: 7
1. Solnysh (Солныш)   (09 Июля 10 17:49)
Спасибо!

2. Мигель (Trubadur)   (22 Октября 11 23:55)
Ребята, перезалейте, пожалуйста! Срок хранения истёк!

3. Иванович (ТимГен)   (23 Октября 11 15:10)
Спасибо! appl appl appl

4. максим (amor)   (23 Октября 11 16:27)
Спасибо Большое!!!!!!!!! appl appl appl appl appl appl appl bravo bravo bravo bravo bravo bravo bravo

5. Денис (denis_kutalyov)   (23 Октября 11 20:43)
Спасибо! И как я этот диск пропустил раньше?

Со своей стороны напомню о других дисках Хаупта на Погружении.

Флейтовые концерты Саксонского двора (Кванц, Гассе, Хайнихен, Буффарден): Эккарт Хаупт и Dresdner Barocksolisten
http://intoclassics.net/news/2009-07-09-7219

Карл Филипп Эмануэль Бах - 5 флейтовых концертов (Эккарт Хаупт)
http://intoclassics.net/news/2011-03-26-4690

Георг Филипп Телеманн - 5 концертов для 2 флейт - Dresdner Barocksolisten - Эккарт Хаупт
http://intoclassics.net/news/2010-07-21-17555

6. alex sidmak (sidmak)   (24 Октября 11 04:12)
Послушать виртуозного винила
Немножечко и мне не повредит.
Под лёгкий шип гитары переборы,
И флейточку, которая свистит! :)

СПАСИБО!

7. Мигель (Trubadur)   (28 Октября 11 23:42)
Спасибо огромное!!!! bravo

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